Jetzt Neu: Osteoporose Screening auf Röntgen - Rho™
Rho™ nutzt Routine-Röntgenaufnahmen zur frühzeitigen Identifikation von PatientInnen mit erhöhtem Risiko für eine niedrige Knochendichte.



Mit Rho™ erweitern wir unser Portfolio um eine KI-gestützte Softwarelösung zur opportunistischen Identifikation von PatientInnen mit erhöhtem Risiko für eine niedrige Knochenmineraldichte (Bone Mineral Density, BMD). Durch die Analyse bereits vorhandener Röntgenaufnahmen unterstützen wir Gesundheitseinrichtungen dabei, gefährdete Personen frühzeitig zu erkennen und weitere diagnostische Schritte einzuleiten
Osteoporose zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen des Skeletts und betrifft Millionen Menschen weltweit. Schätzungen zufolge erleidet jede dritte Frau und jeder fünfte Mann über 50 Jahre im Laufe des Lebens eine osteoporosebedingte Fraktur. Besonders problematisch: Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und bleibt oft unentdeckt, bis der erste Knochenbruch auftritt. Dabei verdoppelt bereits eine osteoporotische Fraktur das Risiko für weitere Frakturen. Eine frühzeitige Identifikation von Risikopatient ist daher entscheidend, um Frakturen vorzubeugen und rechtzeitig geeignete präventive oder therapeutische Maßnahmen einzuleiten.

Rho™ verfolgt einen opportunistischen Screening-Ansatz: Die Software analysiert automatisch geeignete Röntgenaufnahmen, die im klinischen Alltag ohnehin angefertigt werden.
Unterstützt werden frontale Projektionen der:
Für PatientInnen ab 50 Jahren generiert Rho™ automatisch einen Rho Score zwischen 1 und 10. Dieser Score gibt die Wahrscheinlichkeit einer niedrigen Knochenmineraldichte an und korreliert mit einem DXA-T-Score von unter -1.
Die Entwicklung und Validierung von Rho™ basiert auf einem Datensatz von 62.023 Röntgen- und DXA-Aufnahmen.
Das Tool integriert sich direkt in bestehende PACS-Systeme und analysiert geeignete Röntgenaufnahmen automatisch im Hintergrund.
Individuell definierbare Schwellenwerte ermöglichen die gezielte Identifikation von PatientInnen mit erhöhtem Risiko für eine niedrige Knochenmineraldichte. Die Ergebnisse werden als zusätzliche Information für die radiologische Befundung bereitgestellt.
Rho™ verwandelt routinemäßig angefertigte Röntgenbilder in eine zusätzliche Informationsquelle zur Beurteilung der Knochengesundheit.
Die frühzeitige Identifikation von PatientInnen mit erhöhtem Risiko kann dazu beitragen:
Gerade im Bereich der präventiven Medizin bietet opportunistisches Screening die Möglichkeit, Risikopatient ohne zusätzlichen Untersuchungsaufwand zu identifizieren und Versorgungslücken zu schließen.
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Bilbily, A., Syme, C. A., Adachi, J. D., Berger, C., Morin, S. N., Goltzman, D., & Cicero, M. D. (2024). Opportunistic screening of low bone mineral density from standard X-rays. Journal of the American College of Radiology, 21(4), 633–639. https://doi.org/10.1016/j.jacr.2023.07.024
International Osteoporosis Foundation (2026): Educational Hub. https://www.osteoporosis.foundation/educational-hub#main