Rho™

Opportunistisches Screening auf niedrige Knochenmineraldichte

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Herausforderung

Osteoporose verläuft oft unbemerkt, führt zu schwächeren Knochen und einem höheren Risiko für Fragilitätsfrakturen. Solche Brüche können Mobilität und Selbstständigkeit einschränken und die Lebensqualität von Patient:innen und Angehörigen mindern. Außerdem verursachen sie hohe Kosten für das Gesundheitssystem. Trotzdem werden sie häufig übersehen, und die Screening-Raten der Knochenmineraldichte bleiben niedrig.

Niedrige DXA-Screening Raten trotz des Potenzials zur Früherkennung

1 von 3 Frauen und jeder 5 Mann über 50 erleiden eine osteoporotische Fraktur

Osteoporose betrifft 500 Millionen Menschen weltweit

Lösung

Bei Patient:innen ab 50 Jahren wird bei geeigneten Röntgenaufnahmen (z. B. Wirbelsäule, Thorax, Becken, Knie oder Hand) automatisch ein Rho™ Score sowie ein Rho™ Report generiert. Der Rho™ Score liegt zwischen 1 und 10 und gibt an, wie wahrscheinlich eine niedrige Knochenmineraldichte ist.Ein individuell definierter Schwellenwert legt fest, ab wann Rho™-Reports automatisch ins PACS übermittelt werden. Radiolog:innen können den Hinweis als Zufallsbefund in ihren Bericht aufnehmen und so eine weiterführende Abklärung, z. B. mittels DXA, anstoßen.So kann die Risikoeinschätzung früher erfolgen als im heutigen Versorgungsalltag und eine rechtzeitigere Einleitung von Präventions- und Therapiemaßnahmen unterstützen.

KI-Support

erleichtert die radiologische Befundung

DXA-Korrelation

der Rho Score deutet auf einen T‑Score < ‑1 hin

Routine Check

erfassen Sie die Knochendichte automatisch bei Röntgenaufnahmen

62.023

Bilder (Röntgen/Dexa Sets) wurden genutzt um Rho zu trainieren

0,93

AUC - Exzellente Treffsicherheit der KI bei der Risikoerkennung über alle Körperregionen

90

%

der Rho-positiven Patient:innen durch DXA bestätigt

Produktbeschreibung

Rho™ ist eine medizinische Software, die Röntgenbilder von Patient:innen über 50 Jahren auf ein erhöhtes Risiko für eine niedrige Knochenmineraldichte (BMD) überprüft und an die PACS-Systeme einer Einrichtung angebunden wird.

Geeignete Röntgenaufnahmen (Frontalprojektionen) sind:

  • Lendenwirbelsäule
  • Brustwirbelsäule
  • Brustkorb
  • Becken
  • Knie
  • Hand / Handgelenk

Rho™ erstellt einen Score von 1 bis 10, der die Wahrscheinlichkeit einer niedrigen Knochenmineraldichte (DXA T‑Score < ‑1) angibt. Individuell anpassbare Schwellenwerte bestimmen, ab wann Patient:innen als „positiv“ markiert werden. Eine grafische Zusammenfassung der Ergebnisse erleichtert die Interpretation.

Vorgesehene Verwendung

Rho™ ist eine Softwareanwendung, die für die Nutzung mit Röntgenbildern aus radiologischen Untersuchungen vorgesehen ist.
Rho liefert eine Risikokategorie („Rho Score“) für eine niedrige Knochenmineraldichte (BMD), um medizinisches Fachpersonal bei der Einschätzung des Risikos zu unterstützen. Rho liefert ergänzende Informationen, ist jedoch kein diagnostisches Hilfsmittel.

Wenn Röntgenaufnahmen aus klinischen Gründen durchgeführt werden, nutzt Rho die Gelegenheit, diese vorhandenen Aufnahmen zu analysieren. Zielgruppe sind Patient:innen ab 50 Jahren, unter der Voraussetzung, dass (i) mindestens eine ihrer Röntgenaufnahmen zu den validierten Aufnahmetypen gehört, die Rho analysieren kann, und (ii) Rho erkennt, dass beim Patienten bzw. bei der Patientin im untersuchenden Zentrum in letzter Zeit keine Dual-Energy-X-ray-Absorptiometrie (DXA) durchgeführt wurde. In diesem Fall wäre der Knochenstatus bereits bekannt.

Rho kann Frontalprojektionen der Lendenwirbelsäule, Brustwirbelsäule, des Brustkorbs, Beckens, Knies oder der Hand analysieren. Einrichtungen können selbst festlegen, welcher Zeitraum für die Prüfung auf bereits durchgeführte DXA-Untersuchungen herangezogen wird. Beispielsweise kann ein Standort einstellen, dass Rho keine Analyse durchführt, wenn die Patient:in in den letzten drei Jahren eine DXA hatte.

Literatur

Bilbily, A., Syme, C. A., Adachi, J. D., Berger, C., Morin, S. N., Goltzman, D., & Cicero, M. D. (2024). Opportunistic screening of low bone mineral density from standard X-rays. Journal of the American College of Radiology, 21(4), 633–639. https://doi.org/10.1016/j.jacr.2023.07.024 

International Osteoporosis Foundation (2026): Educational Hub. https://www.osteoporosis.foundation/educational-hub#main

Das sagen unsere Kunden:

Jack Farr - Orthopedist

Die KI-Software von ImageBiopsy ist innerhalb unseres PACS-Systems hochpräzise und effizient, dadurch erhalten wir wertvolle Informationen über den Status des Knies entlang des Kontinuums von Chondrose zu Arthrose.

Jack Farr, MD
Orthopäde

Die Integration der KI-Lösungen von ImageBiopsy Lab in unser RIS und unser PACS ist simpel. Es macht Spaß, damit zu arbeiten und der visuelle Bericht ist eine ideale Unterstützung bei der Beratung unserer Patienten.

Dr. med. Mueller-Stromberg
Orthopäde

KI-basierte Lösungen sind weniger arbeitsintensiv und die Befunde sind genauer. Man erhält einen objektiven Wert, der zur Überwachung und Prognose des Verlaufs genutzt werden kann. Wir bieten etwas, das andere nicht haben.

Priv.-Doz. Dr. Gruber
Radiologe

Eine genaue Diagnose und reproduzierbare Nachuntersuchungen sind für eine erfolgreiche Arthrosetherapie unverzichtbar. Software-basierte Verfahren können dem medizinischen Fachpersonal bei der Steuerung und Anpassung der Behandlung unterstützen.

Prof. Jochen Hofstätter, MD
Orthopäde